Kloster Chorin / Chorin Abbey

Letzte Woche, am 18.06.2015, hatten meine Kollegen und ich einen Studientag – den wir in Chorin verbrachten.  Chorin liegt nordöstlich von Berlin, nahe Eberswalde, in einer wunderschönen Landschaft am Chorin Amtssee. Vom Hauptbahnhof Berlin braucht man 40 min bis zum Ziel. Wir waren mit dem Auto angereist – drei Unerschrockene kamen mit dem Fahrrad  🙂

Last week, at 18th June 2015, my colleagues and me did our wonderful study day tour to Chorin. Chorin is a little village northeastern from Berlin, near Eberswalde in a beautiful landscape at the lake Amtssee. If you go by train from Berlin – Hauptbahnhof you need 40 min. We went by car but three of us rode by bike 🙂

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In Chorin steht ein Zisterzienserkloster, das in den letzten Jahren immer weiter (besser) restauriert wurde. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

In Chorin is situated a Cistercian Abbey, which was restored the last years more and more. To get a better view – click the pics.

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Da es ja nicht weit von Biesenthal entfernt liegt, war ich schon oft dort gewesen – und jedes Mal ist es wieder wunderbar…

It’s not far away from Biesenthal, so I already often was there – but every time it is beautiful again …

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Hier im Bild übrigens der beheizbare Schreibraum der adligen Mönche (heute Kapelle) – die Säule wurde vom Keller aus beheizt und diente als Ofen.

In this picture you can see the heatable scriptorium (today chapel). The column was the oven and they heated it from the basement.

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Das Leben muss schwer gewesen sein, ständige Kälte in den anderen Räumen, viel Arbeit und ein Schlafplatz mit 150 anderen Mönchen in einem Raum …

The life had to be hard, constantly cold in all other spaces, lot’s of work and one sleeping place among 150 other friars in one room …

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Heute bewundert man eher die schönen Details …

Today you preferably marvel at the beautiful details …

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Nach der Klostertour hatten wir noch einen Theater – Workshop – sehr, sehr lustig, aber keine Bilder … 😀

Habt noch einen schönen Sonntag!

Mal wieder was gehäkelt - Schaut auf mein anderes Blog.  / Crocheted again - visit my other blog.

Mal wieder was gehäkelt – Schaut auf mein anderes Blog. / Crocheted again – visit my other blog.

After the tour we had a theater workshop yet, very, very funny but without pics … 😀

Have a beautiful Sunday!

Eisbären

Zu Weihnachten schenkten wir meinen Eltern Karten für ein Eishockey-Spiel, da meine Mama ein Eishockey-Fan ist. Was lag also näher, als gestern gemeinsam zu den Berliner Eisbären zu gehen?

We gave for Christmas some icehockey tickets  to my parents, my mum loves icehockey! 😉 So yesterday we went together to the Berliner Eisbären to see a game.

Auf dem Weg zur O²-World  /  on the way to the O²-World

Auf dem Weg zur O²-World / on the way to the O²-World

Wir waren das erste Mal in der O²-World, sehr aufregend.

We were the first time at O²-World, amazing.

Wir saßen genau oberhalb der Kameras. / We were sitting above the tv-cameras.

Wir saßen genau oberhalb der Kameras. / We were sitting above the tv-cameras.

Die Eisbären kommen ...  /  The  Ice bears are coming ...

Die Eisbären kommen … / The Ice bears are coming …

 Steve Walker war von 2000 bis 2011 Kapitän der Eisbären. In dieser Zeit gewann die Mannschaft fünfmal den deutschen Meistertitel. Deshalb wurde er damit geehrt, dass seine Rückennummer nie wieder vergeben wird.

Steve Walker was the captain of the team from 2000 to 2011. In this time they won the German Championship five times. So he was honored. His back number will not taken anymore.

01pmc4steve+Das Spiel war lange Zeit unentschlossen, aber spannend.

The game was undecided for a long time but exciting.

01pmc5+01pmc6+Also ich war ja der Meinung, das Spiel dauert 3 x 20 min, 2 x 15 min Pause dazwischen und dann wär‘ alles gelaufen. Jedes Drittel ging aber durch Unterbrechungen, Verzögerungen eher 30 min, dann 18 min Pause, also alles in allem eher 2 Stunden Minimum.

The whole game took about 2 hours, every third 30 minutes because of the breaks of the playing time.Between these we had breaks with 18 min.

 

glückliches Ende  /  lucky end

glückliches Ende / happy end

Im letzten Drittel entschied sich das Spiel. Besonders beeindruckend fand ich die Fans. Eine gigantische Geräuschkulisse …

Nach dem Spiel gingen wir noch ins Restaurant Keule. Sehr frisch, sehr frech und sehr lecker. Gerne wieder.

The decision came at the last inning. Especially impressive for me were the fans. They gave us a gigantic noise … After the game we went to the Restaurant Keule. Very fresh, very flippy and very tasty. We will come again.

 

lesen

Zur Zeit habe ich gerade zwei Lieblingsbücher.

Zum einen lese ich gern Bücher von Klaus Kordon, da ist es gerade „Die Flaschenpost“, die mich sehr fesselte, weil der Autor die Geschichte auch noch teilweise dort spielen lässt, wo ich aufgewachsen bin. Noch viel mehr fasziniert hat mich dann die Tatsache, dass Klaus Kordon tatsächlich mal zwei Jahre auf die selbe Schule in Berlin – Baumschulenweg gegangen ist wie ich (nur viel früher). 🙂 Völlig umgehauen hat mich dann der Fakt aus dem Nachwort, dass es tatsächlich Absender einer Flaschenpost gab, Schüler ebenjener Schule zu einer Zeit, da meine Lieblingsklassenlehrerin bereits Direktorin war (und ich schon längst raus aus der Schule). Eine wunderbare Geschichte über zwei (eigentlich vier) Kinder aus dem geteilten Berlin, die sich eben durch diese Flaschenpost kennenlernen.

Klaus Kordon: Die Flaschenpost

Klaus Kordon: Die Flaschenpost

Meine zweite Favouritin ist Rebecca Gablé. Sie schrieb bisher über die Könige des englischen Mittelalters, sehr spannend, sehr umfangreich  und auch humorvoll, man will die Bücher einfach nicht weglegen.

Neu herausgekommen ist grad letzten Monat ein Buch über Otto den Großen, den großen deutschen König des 10. Jahrhunderts: „Das Haupt der Welt“.

Das Haupt der Welt

Das Buch ist spannend wie immer, wird zum Teil aus der Sicht der Slawen erzählt und ist wie die beschriebene Zeit durchaus brutal und finster. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen und „musste“ es dann einfach in nur zwei Tagen fertig lesen. Das Schönste daran: Auch Brandenburg mit dem Havelland ist einer der Hauptschauplätze.

Auch wieder etwas Neues auf meinem Kreativblog.

Eine Truhe

Berlin

Wer diesen Blog einigermaßen regelmäßig verfolgt hat, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass sich Regula von Babajezas Wundertüte hier häufiger hat sehen lassen und ich auch gern in ihrem Blog schnökere …  Sie ist gerade hier in Berlin (das erste Mal?) mit ihrem Mann und wir trafen uns am Dienstag zu einer auch  für mich sehr interessanten Runde durch Alt-Berlin. Leute aus dem Internet im realen Leben kennen zu lernen, ist immer spannend, weil man ja eigentlich nicht so genau weiß, ob das Gegenüber tatsächlich so tickt, dass die Chemie auch wirklich stimmt. Ich glaube, bei uns hat es gestimmt, ich fühlte mich mit ihnen jedenfalls sehr wohl. 🙂

Ich möchte einen kleinen Ausschnitt unseres Spaziergangs zeigen, auch wenn die Bilder von 2005 stammen (ja, ich mache den Rundgang nicht zum ersten Mal … ;-)). Am Dienstag war das Wetter zwar schön zum Laufen, aber doch sehr diesig. Deshalb ließ ich meistens meine Kamera in der Tasche.

Last Tuesday I met Regula by Babajezas Wundertüte here in Berlin. She, her husband and me walked through Old-Berlin. It was very interesting because we saw us the first time in real life. It was a beautyful day for me.

See some fotos from the buildings in our trip. The pictures are from 2005, the weather on Tuesday wasn’t so well for taking fotos because of mistiness.

Sowohl den Neptunbrunnen als auch die Marienkirche konnten wir nicht gut sehen, weil direkt vor dem Roten Rathaus eine neue U-Bahn-Station gebaut wird.

The Neptun – Fontain and the St. – Mary’s – Church we couldn’t see very well because there is built a new metro – station.

Das Nikolaiviertel mit der ältesten Kirche Berlins, der Nikolaikirche. The Nikolai district with the oldest church of Berlin - the St. - Nikolai - Church.

Das Nikolaiviertel mit der ältesten Kirche Berlins, der Nikolaikirche.
The Nikolai District with the oldest church of Berlin – the St. – Nikolai – Church.

Das Nikolaiviertel samt Kirche war im Krieg vollständig zerstört worden. Aber zur 750 – Jahr – Feier 1987 wurde das gesamte Viertel neu errichtet.  Die meisten Gebäude wurden im historischen Stil, aber als Betonplattenbauten errichtet.

This district was destroyed completely at the war. Till 1987, when Berlin celebrated the 750th anniversary of it’s founding, it was rebuilt. Most of the buildings were built in historical style but with modern concret prefabrication.

Blick zum Berliner Dom - 2005 stand links noch die Ruine des Palastes der Republik ... View to the Berlin Cathedral. 2005 you still could see at the left the ruin of the Palace of the Republic.

Blick zum Berliner Dom – 2005 stand links noch die Ruine des Palastes der Republik …
View to the Berlin Cathedral. 2005 you still could see at the left the ruin of the Palace of the Republic…

Vorgestern war vom „Palazzo Protzo“ natürlich nichts mehr zu sehen – nur eine grüne Wiese.

The day before yesterday you couldn’t see the „Palazzo Protzo“ anymore – only a green meadow.

Wir waren natürlich auch auf dem Gendarmenmarkt, Unter den Linden bis schließlich zum Potsdamer Platz, aber da habe ich gegenwärtig keine Fotos.

Zum Schluss noch ein Foto von vorgestern:    At last one picture from the day before yesterday:

Am Brandenburger Tor - At the Brandenburg Gate

Am Brandenburger TorAt the Brandenburg Gate

Fühlt euch gedrückt!  Hugs for you!

Ein Schlag ins Kontor …

…ist die Abwicklung meines Brandschadens.

Heute war der Autoverwerter endlich im Autohaus und holte meinen Polo ab. Mein Schatz erhielt den Zeitwert von 2500,-€.

Als  ich eben die Versicherung  anrief, wurde mir klargemacht, dass zwar der Wiederbeschaffungswert meines Autos bei 7000,-€ liegt, aber der Motorschaden als „Betriebsschaden“ zu betrachten und somit nicht versicherungspflichtig sei. Im Klartext: Der Motor wird aus der Wiederbeschaffung herausgerechnet und unsere zu erwartende Summe liegt nur bei 4600,-€.  Das ist doch der Hammer oder? Die Versicherung zahlt also nur noch 2100,-€ (- Selbstbeteiligung)  und den Rest müssen wir selbst tragen.Da bin ich erst mal geplättet. Wäre der Motor erst nach dem Brand kaputt gegangen, wäre alles anders gewesen …

Naja, das gehört wohl zu den 35%, die wir sowieso nicht hätten verhindern oder beeinflussen können …  (siehe letzten Post).

Trotzdem noch was Schönes:

Seit gestern haben wir Projekttage in der Schule und am Samstag „Tag der offenen Tür“ . Gestern band ich mit einer 5. Klasse Kränze, die sie für ihre Englandfahrt im nächsten Schuljahr verkaufen wollen. Das war zwar enorm anstrengend, aber auch erfolgreich.

Heute und morgen tanze ich mit Gruppen von 15 / 16 Kindern Mixer und Square Dance. Obwohl mir mein Rücken weh tut, macht es einen irren Spaß.

Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, von allen Aktivitäten Bilder zu schießen, aber dann war doch zu wenig Zeit. So nur ein Schnappschuss von gestern.

Dieser Kranz war meine Spende an die Klasse und hängt an ihrer Tür. Ich mag den Efeu da drin …

Tja, dann auf bessere Tage!  Fühlt euch gedrückt!

Nachlese: …  Ich freue mich übrigens auf nächsten Mittwoch. Da ich immer noch durch das Hamburger Modell meinen Mittwoch frei habe, können meine bessere Hälfte und ich zu unserer „Jüngsten“ düsen, ein paar Möbel einladen und sie ein letztes Mal mal sehen, bevor sie demnächst nach China entfleucht (für ihr Bachelorpraktikum). Und dann auch noch in den kalten Norden…

Aber jetzt: Schluss.

Bernau

Gestern war ich in Bernau, weil ich meinen Flitzer abmelden wollte …    Das ging relativ flott (ich musste nur eine halbe Stunde warten, dann war alles vorbei). Tja, damit ist klar, der Polo ist Schrott (wirtschaftlicher Totalschaden). Eine Reparatur hätte 16.000 € gekostet, Wiederbeschaffungswert = ca. 7000 €, diese Differenz ist schon ordentlich und nicht auszugleichen 😦  Also adé du schicker Polo Cross, ich hatte viel Spaß beim Fahren und noch mehr beim Tanken (4,7l Diesel Durchschnittsverbrauch fand ich ganz lecker).  So bin ich denn jetzt als Fußgänger unterwegs.

Gestern also in Bernau / Barnim. Weil die Sonne wirklich angenehm wärmte, bin ich noch mal losgezogen, um mich zu verabschieden. Noch mal durch Altbekanntes bummeln …  Erst da fiel mir auch auf, dass ich mir ja jetzt hier (in Oberhavel) erst wieder alles neu aneignen muss, wo gehe ich hin, wenn ich dieses oder jenes brauche …    Tja, ist halt die Krux eines Umzugs.

Meine Abschiedsfotos:

Bernau ist genau wie Berlin, im 13. Jahrhundert gegründet worden und für mich durchaus einen Besuch wert. Wer mittelalterliche Spektakel mag, sollte am besten am zweiten Juniwochenende des Jahres kommen, weil dann das Hussitenfest stattfindet (von Freitag bis Sonntag). Ein kunterbunter Umzug durch Bernaus Stadtgeschichte und sehenswerte Ritterspiele (mit vor allem tschechischen Akteuren –> Jan Hus‘ Nachfahren) machen dieses Wochenende zu einem tollen Vergnügen. Ihr seht, ich war da 😛

Momentan sollte man sich nicht zwingend auf unsere öffentlichen Nahverkehrsmittel verlassen. Ich konnte zwar mit einer ABC-S-Bahn-Karte sehr schnell mit einem IC bis Gesundbrunnen mitfahren (nur knapp 10 Minuten!), aber dann schlug der S-Bahn-Gott erbarmungslos zu: Schon in Gesundbrunnen musste ich drei Bahnen (fast 12 min) abwarten, bis die vierte dann endlich Richtung Bornholmer Straße fuhr. Dort musste ich in den Schienenersatzverkehr umsteigen (einmal über die gesamte Brücke latschen …), um dann in Schönholz meiner S-Bahn nach Hennigsdorf hinterher zu gucken … nochmal 20 min Wartezeit. Das schlaucht.  Dieser unhaltbare Zustand wird noch bis 5. November andauern.

Hoffen wir das Beste.

Fühlt euch gedrückt und habt eine wunderschöne nächste Woche!

Ob ich jetzt meinen versprochenen Ich-bin-wieder-da-Kommentar von meiner Jüngsten kriege (auf den ich schon eine Woche warte)?  😛