Lange Pause

Der Sommer ist vorbei und eigentlich hatte ich nicht gedacht, dass ich die ganze Zeit nicht posten würde. Ich hatte gehofft, unser Rohbau würde stehen, wir wären am Dach oder könnten die Fenster einsetzen. Stattdessen musste mein Bester wieder auf anderen Baustellen arbeiten, damit wir wenigstens etwas Geld für den Bau übrig haben. Unser Kredit ist immer noch nicht durch …

Viele Listen haben wir geschrieben, aber Selbstbauer will einfach keiner unterstützen. Unser vorläufig letzter Versuch scheint jetzt möglicherweise doch zu klappen, wir müssen aber wenigstens noch zwei Wochen warten, vielleicht drei? Und auch da muss schon wieder jede Menge nachkorrigiert oder nachgereicht werden  … Warten wir es ab.

Ansonsten – trotzdem viel Bewegung:

In den Ferien hat unsere Große geheiratet. Ich habe in Hennigsdorf Flüchtlinge in Deutsch unterrichtet – meist Eriträer – sehr höfliche , freundliche junge Männer zwischen 20 und 40, die sich echt Mühe geben, unsere Sprache zu lernen. Sie wollen möglichst schnell arbeiten gehen …  Ich habe mit ihnen sehr viele positive Erfahrungen gesammelt.

Seit vier Wochen ist wieder Schule und nächste Woche stehen wir vor einer großen Herausforderung – eine Woche Schülerzirkus – alle zusammen. Ein Eriträer (er war Mathelehrer) wird mich unterstützen – toll oder? Die Zeit vorher war mit sehr vielen Vorbereitungen verbunden – eine extreme Anstrengung für alle Beteiligten. Wollen wir hoffen, dass es klappt.

Nachher werde ich den Aufbau des Zeltes dokumentieren gehen – in diesem Sinne – euch einen schönen Sonntag noch.

1. April

Gestern war der Tag der schlechten Scherze. Leider hat uns kein Scherz erwischt, sondern alles war ernst gemeint.

Es begann mit einem Trip nach Polen. Ist nicht sooo weit weg von hier, etwa 100km, was liegt also näher, sich da mal nach Baumaterialien umzuschauen.  Wir hätten es lassen sollen, uns erwischten die letzten Nachwehen vom Sturmtief Niklas. Unangenehmes Fahren …

pmc2+

In der Nähe der Grenze haben wir keine vernünftigen Baumaterialien gefunden und wenn, dann alles mindestens genauso teuer wie bei uns. Hinter der Grenze hat uns die Baubetreuerin der Bank angerufen, um uns mitzuteilen, dass wir das beabsichtigte Hypothekendarlehen nicht bekommen werden, weil sich der neue Chef (jung, dynamisch, frisch aus westlichen Landen – Rheinland-Pfalz oder so…) sich a) nicht vorstellen kann, dass mein Bester tatsächlich alles selbst bauen kann, b) sich dabei nicht verletzen wird und c) wir mit der Kreditsumme auskommen werden (ist zu wenig). Also Risiko zu hoch. Wir dürfen aber einen Bausparkredit beantragen …  haha

Erst später ist mir aufgefallen, dass uns das auch kräftig Rooming-In-Gebühren kosten wird …

Rückfahrt:

pmc3+

Zu Hause erwischte uns dann eine Absage von jemandem zu Ostern, war auch niederschmetternd.

Zu guter Letzt hat mein Bester mal neue Farbe aus Großbritannien ausprobiert. Wir wollen alte Dachbleche – stark ausgeblichen – damit verbessern, das Braun sah im Internet ganz anders aus:

02.04.14-11+

Mein Schatz kauft jetzt grad Abtönfarbe, damit wir nicht das Gefühl haben, da hätte jemand etwas hinterlassen, was nicht sein soll.

Etwas Positives dann doch – ich häkel‘ wieder …

Mein Modell will das gute Stück sogar behalten ...

Mein Modell will das gute Stück sogar behalten … Klick an.

Hallo 2014!

Ich hatte jetzt lange nicht mehr gepostet, mir fehlte einfach die Ruhe dazu.

Der Jahresausklang war genau so, wie das Jahr begann, durchwachsen, aber spannend. Insgesamt gesehen, verlief das Jahr anders als erwartet, aber ist das nicht immer so? Auf einige persönliche Erfahrungen des letzten Jahres würde ich gern verzichten, so z.B. den Unfall letzten Januar oder auch die noch momentane WG unserer Lütten, im Mai erst eingezogen und nach unendlich viel Ärger zieht sie jetzt schon wieder um. Aber auch  die Wespe, die vor vier Tagen in meinen Strümpfen überwinterte und zubiss, als ich einen davon anziehen wollte, hätte  gern fehlen dürfen. Doch egal, auf ein Neues!

Ich wünsche Euch ein spannendes, fröhliches, erfolgreiches und gesundes neues Jahr, viele tolle Erlebnisse, die Euch vorwärts bringen und ein hoffentlich harmonisches Zusammenleben mit Eurer Umgebung!

Was ich gut fand 2013:

Auf unserem Grundstück ist viel passiert die letzten Monate, ob das Einstampfen der Güllegrube

Eine Grube (II)

oder der Abriss der alten Garage

Abriss

Vorbereitungen für die neue Garage

Vorbereitungen

den Neuaufbau der Garage, das war dann schon im April …

April – Garagenzeit

Dann hat mein Bester einen neuen Geräteschuppen gebaut, darüber hab ich gar nicht geschrieben, aber ein Bild war wenigstens drin …

neuer Geräteschuppen

Ein neuer Müllplatz kam …

Müllplatz

Außerdem wurden diverse Fichten gefällt, Sträucher umgepflanzt

Buchenhecke

Was man noch nicht in Bildern ausdrücken, aber wenigstens in Worte fassen kann:

Im November fanden wir einen tollen Architekten, daher steht jetzt unsere Anbauplanung (war Hauptbeschäftigung im Nov. und Dez.), nun muss der Vermesser kommen, sonst können wir den Bauantrag nicht einreichen.

Ihr seht also, es bleibt spannend!

Ich habe auch noch in der Kreativecke gepostet! Nun muss ich aber los!

Habt noch schöne Tage!

Visum / visa

Ich bin auf dem Sprung.  Am Sonntag  werde ich mit einer Freundin nach Russland fliegen, nach Tscheljabinsk.  Bevor ihr euch Gedanken macht, wo liegt denn das,  eine kleine Lagekarte und schaut mal hier Diese Millionenstadt liegt im Süden des Urals, also an der Grenze zwischen Europa und Asien.

I’m on the hop. On Sunday I will fly with a friend to Russia, to Chelyabinsk. Before you are thinking about it, where is it, see this little map and look here.  This megacity is located at the South of the Ural Mountains, it’s the border between Europe and Asia.

Wir fliegen von Berlin nach Sankt Petersburg und von dort nach Tscheljabinsk.

Wir fliegen von Berlin nach Sankt Petersburg und von dort nach Tscheljabinsk.

Reisen muss man ja vorbereiten. Für Reisen nach Russland extrem wichtig: das Visum.  Das kann man aber nur beantragen, wenn man eine Einladung vorweisen kann. Die kann man nun von Privatpersonen bekommen (dauert mindestens 4 Wochen, da irgendwas von irgendwem im Innenministerium abgesegnet werden muss – also eher ungünstig), oder aber man begibt sich in ein russisches Reisebüro und beantragt dort das Visum, dann erhält man die Einladung vom Reisebüro gegen ein kleines Entgelt. Was uns zum Pekuniären bringt. Das Visum allein kostet schon so um die 60,-€ und wurde  ursprünglich mal direkt beim Konsulat beantragt. Seit Januar gilt aber die Regelung, dass jeder Visumantrag über die Visazentrale zu laufen hat, welche für sich ca. 25,-€ veranschlagt. So muss jeder oder jede, der oder die nach Russland einreisen möchte, mindestens 85,-€ löhnen. Kommt dann noch die Einladung dazu, sind wir bei 92,-€ (der Anteil des Reisebüros für Visaantrag und Einladung liegt gerade mal bei 7,-€)  Mir hat dann noch eine Auslandskrankenversicherung gefehlt, die gab es für 17 Tage = 17,-€. So lange werden wir aber nicht bleiben. Ich war übrigens mit dem Reisebüro Antej Reisen  in Berlin sehr zufrieden.

Trips you have to prepare. The most important thing for trips to Russia is the Visa. But you can only apply for it if you have an invitation. You can get it from privat persons (it takes you at the minimum four weeks or more – not really comfortable). Or you go to a Russian travel agency and apply the visa there. Then you get the invitation from the travel agency for a small budget. Let’s talk about money.  The visa costs round about 60,-€ and you could apply it at the consular office. Since January you have to apply the visa at the visumcenter and this costs 25,-€ . So you have to pay at the minimum 85,-€. Do you need the invitation too, then you have pay 92,-€ (these are the costs for the travel agency, who gets the visa for you. I needed a health insurance for abroad so I paid 17,-€ more.  I used the Russian travel agency in  Berlin Antej Reisen

Und so sieht dann das Ganze aus.  And here you can see it.

Und so sieht dann das Ganze aus. And here you can see it.

Jetzt kann es losgehen und ich bin sehr gespannt.

Now it can start and I’m really excited.

Auf meinem Kreativblock habe ich auch wieder was gepostet.

mein neues Projekt

Habt eine schöne Zeit!

Have a beautyful time!

mein neuer Flitzer

Letzte Woche hatte mein Göttergatte beschlossen, ich wäre nun lange genug ohne Auto unterwegs, also musste ein neues her. Im Internet kann man vieles finden, aber wenn man spezielle Wünsche hat, wird es ganz schnell überschaubar. In unserem Falle sollte es ein 1,9er TDI von VW sein, maximal von 2006 (wie mein verflossener Polo)  und nicht mehr als 7000,-€ (oberste Schmerzgrenze) kosten. Und so fanden wir schließlich einen Golf, in der Nähe von Stuttgart (ist ja nur ein Katzensprung von hier … :-D), den wir am Samstag abholen wollten.

Nachts um 1:30 Uhr ging es los. Mein Allerbester hatte vorher geschlafen (knapp 4 Stunden) ich nicht. Dafür war ich ja noch an der Verpflegungsfront aktiv gewesen. Sobald ich im Bus saß, fiel ich schon ins „Fahrkoma“  😉 . Das gelingt mir eigentlich immer, wenn ich nicht selbst fahren muss.  Je weiter südlicher wir kamen, desto dicker wurde der Nebel. Schließlich waren wir kurz vor Zehn in Altdorf am Autohaus.

Das Wetter konnte sich nicht so richtig zwischen schön und weniger schön entscheiden ...

Das Wetter konnte sich nicht so richtig zwischen schön und weniger schön entscheiden …

Schnell noch einen Spaziergang ….

… und schließlich ab ins Autohaus. Da isse schon meine Signalschleuder … ganz in Gelb. (Hat mein Schatz ausgesucht, nicht ich.)

Dann wollten wir ihn begutachten, meinen neuen Golf. (Seht ihr dahinter die Paintball-Halle?) Bis dato war mir noch nie eine aufgefallen.

Aber auch diese hätte ich vielleicht ignoriert, wenn ich nicht die Dreikantfeile so schön gefunden hätte, die davor stand …

Während wirklich viele (ausschließlich männliche) Besucher in die Halle gingen, obwohl urplötzlich die Sonne herunter strahlte, verluden wir den Golf.

Da steht er. Für 5500,-€ durften wir ihn mitnehmen.

Trotz der einen oder anderen Macke, hier ein Kokelschaden im Frontscheinwerfer, doch ein netter Preis oder?

Auf dem Rückweg schauten wir bei der Lütten vorbei, die sich gerade in Waldenburg für eine dreiwöchige Einweisung in die Firma befand, für die sie am Montag nach Shenyang fliegt.

Hinten das Firmengebäude, in dem sie jeden Tag schlauer gemacht wurde.

Und das sind die Dinge, worum es geht. Man beachte den „Riesen“ auf dem Zeigefinger meiner Tochter … Das ist auch noch eine Spule für welches Gerät auch immer … Das war beeindruckend.

Es fiel uns schwer, aber so gegen 15:00 Uhr mussten wir wirklich weiter gen Heimat.

Ziemlich schnell wurde es dunkel. Bis vor Leipzig war das kein Thema, dort jedoch sollte uns das zum Verhängnis werden. Es gibt vor dem Hermsdorfer Kreuz (von Süden gesehen) eine riesige Baustelle, in der erst auf zwei Spuren verengt wird und diese dann getrennt werden. Auf der Anzeige stand, wer auf die B38 möchte, muss sich rechts einordnen. Kein Wort davon, dass alle, die lieber nach Berlin wollten, sich links hätten einordnen müssen. Mit Anhänger gilt unser VW-Bus als LKW, somit sind wir verpflichtet, in Baustellen rechts zu fahren. Also landeten wir urplötzlich im Leipziger Land und kein einziger Weg führte zur Autobahn zurück …  Wir mussten bis zum Hermsdorfer Kreuz über die Dörfer fahren und konnten erst dann wieder geradewegs nach Hause weiter.  Dieser „Abstecher“ kostete uns fast 40km und eine Stunde Zeit ging verloren.

So waren wir froh, als wir gegen 23:00 Uhr auf’s Grundstück rollten und endlich ins Bett gehen konnten.

Am nächsten Morgen wurde abgeladen.

Während mein Schatz das „Grobe“ managte, …

… durfte ich zumindest die Gurte wieder zusammen rollen.

Anschließend brachte meine bessere Hälfte den Anhänger zum Verleih zurück und wir konnten wenigstens den Rest  des Sonntags   genießen.  Nach über 1400km Fahrweg war das auch nötig …

Fühlt euch gedrückt.

Lauter Eindrücke

Heute war ich streckenweise sehr beeindruckt.  Mein Schatz fuhr mit mir zum Bereich Verkehr, so heißt das hier tatsächlich. Wir fuhren erst mal daran vorbei, weil wir irgendwie etwas Anderes erwartet hatten.

Da ist es, wir fanden es tatsächlich, rechter Hand ist der Eingang zum „Bereich Verkehr“ …

Zunächst ließen wir einen Anhänger, den LKW und den T5 zu, das kostete 80,60€ – da war ich das erste Mal platt.

Anschließend beantragte ich meinen neuen Führerschein, neuer Schein +++ 30,-€, Verlustanzeige des alten Scheins 30,-€, vorläufiger Führerschein 15,-€ und Porto zum Zuschicken = insgesamt 77,50€. Das verblüffte mich ein zweites Mal.

 

So kann ich jetzt aus dem Haus: Reisepass, Meldebescheinigung und vorläufiger Führerschein.

Heute Abend war  Vorleseabend in unserer Schule.  Ich wollte das Buch „Dirk und ich“ von Andreas Steinhöfel vorstellen.

Ich kam beinah zu spät, weil ich gerade ein anderes tolles Jugendbuch las  von Edgar Rai “ Salto rückwärts“.

Ich habe im Netz tatsächlich die englische Ausgabe gefunden … 

auch ein tolles Buch

Zu guter Letzt musste ich auch noch unbedingt einen Stern häkeln nach der Vorlage, die Regula  in ihrem Blog erwähnte.  Ich würde auch gern in ihrem Häkelkreis mithäkeln, aber bis jetzt war ich zu müde, um mir den  englischen Text  durchzulesen. Aber schaut mal:

Regulas Stern – leicht abgewandelt. Der ist schon verschenkt, zum Geburtstag einer guten Freundin (gestern).

Meine Große hat mich übrigens auch verblüfft, schaut in meinem Handarbeitsblock „Terras Kreativecke“ nach.

Ausschnitt ihres neuesten Bildes

Habt eine schöne Woche!