mein neuer Flitzer

Letzte Woche hatte mein Göttergatte beschlossen, ich wäre nun lange genug ohne Auto unterwegs, also musste ein neues her. Im Internet kann man vieles finden, aber wenn man spezielle Wünsche hat, wird es ganz schnell überschaubar. In unserem Falle sollte es ein 1,9er TDI von VW sein, maximal von 2006 (wie mein verflossener Polo)  und nicht mehr als 7000,-€ (oberste Schmerzgrenze) kosten. Und so fanden wir schließlich einen Golf, in der Nähe von Stuttgart (ist ja nur ein Katzensprung von hier … :-D), den wir am Samstag abholen wollten.

Nachts um 1:30 Uhr ging es los. Mein Allerbester hatte vorher geschlafen (knapp 4 Stunden) ich nicht. Dafür war ich ja noch an der Verpflegungsfront aktiv gewesen. Sobald ich im Bus saß, fiel ich schon ins „Fahrkoma“  😉 . Das gelingt mir eigentlich immer, wenn ich nicht selbst fahren muss.  Je weiter südlicher wir kamen, desto dicker wurde der Nebel. Schließlich waren wir kurz vor Zehn in Altdorf am Autohaus.

Das Wetter konnte sich nicht so richtig zwischen schön und weniger schön entscheiden ...

Das Wetter konnte sich nicht so richtig zwischen schön und weniger schön entscheiden …

Schnell noch einen Spaziergang ….

… und schließlich ab ins Autohaus. Da isse schon meine Signalschleuder … ganz in Gelb. (Hat mein Schatz ausgesucht, nicht ich.)

Dann wollten wir ihn begutachten, meinen neuen Golf. (Seht ihr dahinter die Paintball-Halle?) Bis dato war mir noch nie eine aufgefallen.

Aber auch diese hätte ich vielleicht ignoriert, wenn ich nicht die Dreikantfeile so schön gefunden hätte, die davor stand …

Während wirklich viele (ausschließlich männliche) Besucher in die Halle gingen, obwohl urplötzlich die Sonne herunter strahlte, verluden wir den Golf.

Da steht er. Für 5500,-€ durften wir ihn mitnehmen.

Trotz der einen oder anderen Macke, hier ein Kokelschaden im Frontscheinwerfer, doch ein netter Preis oder?

Auf dem Rückweg schauten wir bei der Lütten vorbei, die sich gerade in Waldenburg für eine dreiwöchige Einweisung in die Firma befand, für die sie am Montag nach Shenyang fliegt.

Hinten das Firmengebäude, in dem sie jeden Tag schlauer gemacht wurde.

Und das sind die Dinge, worum es geht. Man beachte den „Riesen“ auf dem Zeigefinger meiner Tochter … Das ist auch noch eine Spule für welches Gerät auch immer … Das war beeindruckend.

Es fiel uns schwer, aber so gegen 15:00 Uhr mussten wir wirklich weiter gen Heimat.

Ziemlich schnell wurde es dunkel. Bis vor Leipzig war das kein Thema, dort jedoch sollte uns das zum Verhängnis werden. Es gibt vor dem Hermsdorfer Kreuz (von Süden gesehen) eine riesige Baustelle, in der erst auf zwei Spuren verengt wird und diese dann getrennt werden. Auf der Anzeige stand, wer auf die B38 möchte, muss sich rechts einordnen. Kein Wort davon, dass alle, die lieber nach Berlin wollten, sich links hätten einordnen müssen. Mit Anhänger gilt unser VW-Bus als LKW, somit sind wir verpflichtet, in Baustellen rechts zu fahren. Also landeten wir urplötzlich im Leipziger Land und kein einziger Weg führte zur Autobahn zurück …  Wir mussten bis zum Hermsdorfer Kreuz über die Dörfer fahren und konnten erst dann wieder geradewegs nach Hause weiter.  Dieser „Abstecher“ kostete uns fast 40km und eine Stunde Zeit ging verloren.

So waren wir froh, als wir gegen 23:00 Uhr auf’s Grundstück rollten und endlich ins Bett gehen konnten.

Am nächsten Morgen wurde abgeladen.

Während mein Schatz das „Grobe“ managte, …

… durfte ich zumindest die Gurte wieder zusammen rollen.

Anschließend brachte meine bessere Hälfte den Anhänger zum Verleih zurück und wir konnten wenigstens den Rest  des Sonntags   genießen.  Nach über 1400km Fahrweg war das auch nötig …

Fühlt euch gedrückt.

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4 Kommentare zu “mein neuer Flitzer

    • Ich merk‘ schon, ich bin nicht der beste Kommentator meiner Kommentare … 😉 (Es dauert immer etwas)
      Ja, es war hart an der Schmerzgrenze. Aber ich hätte mich noch unwohler gefühlt, wenn meine bessere Hälfte allein gefahren wäre.

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  1. Gratulation, das war eine tolle Unternehmung mit natürlich einem noch tolleren Ergebnis, also, allzeit gute Fahrt.
    Wir sind, wie so oft, im Pauline-Stress und Andreas und ich erkunden mit Paule zusammen Biesenthal, Schulstraße entdeckt und den wunderschönen Weg hinter der Sparkasse zum Friedhof.Kann man nicht meckern, nun haben wir uns die Wanderkarte von Biesenthal rausgesucht und werden weiter erkunden.
    Lasst es euch gut gehen, Karla.

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